Gaufestwochenende bei "Alpenrose" Nußdorf

25.07.2026 10:30 von Bettina Hanfstingl (1. Gauschriftführerin)

Wer am Gaufestwochenende zum Festzelt am Fuß des Heubergs kam, konnte es vielfach sehen: der Festverein „Alpenrose“ Nußdorf hatte sein 130. Gründungsfest verbunden mit dem 106. Gaufest des Bayerischen Inngau-Trachtenverbandes mit Leidenschaft und viel Liebe zum Detail vorbereitet. So war auf dem sorgfältig hergerichteten Festgelände zum Beispiel ein Nachbau des neuen Gipfelkreuzes vom Heuberg aufgestellt. Vor dem Gauheimatabend gedachten Vorstand Andreas Mayer, Schirmherrin und 1. Bürgermeisterin Susanne Grandauer, Festleiter Peter Oberauer und 1. Gauvorstand Pankraz Perfler beim Totengedenken an der Kirche St. Vitus mit bewegenden Worten der Verstorbenen. Nach gutem Nußdorfer Brauch entzündeten Angie Bachler und Daniela Dettendorfer dort eine festlich geschmückte Kerze, die zum Gedenken das ganze Festwochenende brannte.

Anschließend ging es mit der Festmusik, der Musikkapelle Nußdorf, zurück ins Zelt. Der Gauheimatabend wurde von einer imposanten Schar an Kindern und Jugendlichen mit dem Auftanz und einem schneidigen Lied eröffnet. Ansager und 2. Vorstand Fabian Stuffer führte durch den weiteren Abend, bei dem sich Plattler und Tänze des Festvereines, des Patenvereins „Edelweiß“ Raubling, der Gaugruppe und Gaujugendgruppe mit den Nußdorfer Goaßlschnalzern und Stücken der Musikkapelle Nußdorf abwechselten. Die Eintritts- und Festzeichen, kleine Strümpfe und Lederhosenschilder, hatten die Nußdorfer Trachtenfrauen in unzähligen Stunden Handarbeit selbst hergestellt. Zum Dank für die Ausrichtung des Gaufestes überreichten die beiden Gauvorstände die traditionellen Gaukrügerl an Susanne Grandauer, Peter Oberauer und Andi Mayer.

Der Gaufest-Sonntag begann mit dem Kirchenzug und dem Festgottesdienst im schattigen Waldpark, den Pfarrer Christoph Rudolph und Pfarrer Dr. Darius Magunda zelebrierten. Nach dem Rückmarsch zum Festzelt war es Zeit für das Mittagessen, und zahlreiche Vereine machten mit Ehrtänzen dem Festverein ihre Aufwartung. Um 14 Uhr setzte sich der Festzug in Bewegung. Über 5100 Trachtlerinnen und Trachtler sowie zahlreiche Rosserer mit ihren Wägen für kleine Kinder und Ältere nahmen daran teil. Den ersten Platz der Zugwertung teilten sich am Ende zwei Nachbarsvereine: „Immergrün“ Altenbeuern (Gaufestverein 2024) und „D’Falkastoana“ Flintsbach (Gaufestverein 2027). Zum Ausklang des Gaufestsonntags wurde noch bis spät in den Abend gefeiert, gelacht und getanzt.

Bilder: Rainer Nitzsche, Bettina Hanfstingl

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