08.09.2026 20:20 von Bettina Hanfstingl (1. Gauschriftführerin)
„Heutzutage kann man immer mehr Dinge bequem online von zu Hause aus erledigen. Aber für die wirklich wichtigen Dinge im Leben, für die muss man rausgehen.“ Mit diesen eindringlichen Worten wandte sich der diesjährige Zelebrant bei der Gauwallfahrt, Pfarrer Martin Gehringer aus Raubling, an die Teilnehmer. Zahlreiche Trachtlerinnen und Trachtler hatten sich auch heuer mit ihren Fahnenabordnungen von Brannenburg aus auf den Weg zur Schwarzlack gemacht, um ihre Dankbarkeit und ihre Anliegen zur Muttergottes zu bringen. Der diesjährige Gaufestverein „Alpenrose“ Nußdorf trug zum Dank für ein schönes und unfallfreies Gaufest eine kunstvoll geschmückte Kerze mit hinauf. Die Musikkapelle Brannenburg empfing die Gläubigen vor der Wallfahrtskirche mit feierlichen Melodien und umrahmte auch den Gottesdienst. In die festliche Stimmung mischten sich jedoch auch nachdenkliche Gedanken über die aktuelle Zeit. 1. Gauvorstand Pankraz Perfler rief in seiner Begrüßung alle auf, den Blick wieder mehr auf die positiven Dinge zu richten und auch Meinungen zu akzeptieren, die anders sind als die eigene, damit der gute Zusammenhalt im Inngau weiterhin erhalten bleibt. Der Festleiter des Nußdorfer Gaufestes Peter Oberauer dankte allen nochmals fürs Mitfeiern des Gaufestes am Fuße des Heuberges. Nach dem Gottesdienst richtete 2. Gauvorstand Mäx Kronberger einen weiteren Dank an alle Helfer, die die Gauwallfahrt auch in diesem Jahr wieder helfend begleiteten. Anschließend spielte die Brannenburger Musi noch fleißig zum Frühschoppen und Mittagessen vor dem Gasthof Schwarzlack auf.
Fotos: Marga Leingartner, Bettina Hanfstingl